Der Beitrag des Projekts

 

Dieses INTERREG-Projekt vereint 8 Exzellenzpartner und ihre Kompetenzzentren in den Bereichen Chemie und Physik von Materialien und Polymeren (IPCMS, ICS), Biomaterialien (INSERM, IS2M), osteogene Implantate und Krebsbekämpfung (Universitätspital Basel), Biomaterialcharakterisierung (IS2M), Mikroblasenmechanik mit fortschrittlichen Techniken (U Heidelberg) und schließlich mechanische und toxikologische Studien zur Wechselwirkung von Nano-Objekt/Protein (U Mainz). Darüber hinaus gibt es ein Materialscreeningzentrum (SME, U Mainz) für Genotoxizitätsstudien. Bisher gibt es einige Kooperationen zwischen zwei oder drei Partnern (ICS/IS2M, ICS/U Heidelberg), aber der Forschungsaufwand für die Medizin der Zukunft erfordert die Bildung eines größeren Konsortiums, das durch dieses INTERREG-Projekt ermöglicht wird.

Für die Durchführung des Projekts stellen die verschiedenen, in ihrem Bereich international anerkannten Partner ergänzende Expertise zur Verfügung:

Die CNRS – Elsass Delegation, durch die IPCMS, ICS und IS2M Labore.
IPCMS: Synthese und Charakterisierung multifunktionaler intravenös injizierter Nanoobjekte für die medizinische bildgebende Chirurgie, Krebsfrüherkennung; Synthese von Beschichtungen für Implantate.
ICS: Neue bakterizide Oberflächen für Katheter; Mikroblasen für Ultraschall.
IS2M: Studien zu Protein/Oberflächen- und Zell/Oberflächen-Interaktionen.

Die Institute IPCMS und ICS produzieren und charakterisieren Nanoobjekte für biomedizinische Anwendungen, können aber keine Nano-Objekt/Protein-Interaktionen untersuchen oder toxikologische oder MRT-Folgeuntersuchungen durchführen. IS2M verfügt über die Fähigkeiten, Wechselwirkungen zwischen Oberfläche und Umgebung zu untersuchen.

INSERM, durch die UMR-S Biomaterialien und Bioengineering (Neue Antihaftbeschichtungen für künstliche Kehlkopfimplantate; Biokompatibilitätsstudien).

INSERM stellt Implantate her, kann aber ihre Toxizität nicht in vivo untersuchen.

Universitätsklinikum Freiburg, durch AMIR – Advanced Molecular Imaging Research Center (Magnetic Resonance Imaging (MRI) on small animals).

Dieses Institut ist für die Durchführung von MRT-Studien an Kleintieren eingerichtet, stellt aber keine eigenen MRT-Sonden her.

Universitätsmedizin Mainz (Studien zu Nano-Objekt/Protein-Interaktionen; Toxizität von Nanomaterialien) prüft die Toxizität und das Schicksal von Nano-, Mikro- und Implantatobjekten „in vivo“, stellt sie aber nicht her.

Universitätspital Basel, durch das Tissue Engineering Laboratory (Osteogene Tissue Engineering Produkte; Onkologie).

Dieses Labor verfügt über Expertise in den Bereichen Implantologie und Krebsbekämpfung, stellt aber keine zirkulierenden Materialien her.

Die mit dem CNRS gemeinsam beaufsichtigte Universität Straßburg vertritt das IPCMS und das ICS sowie die mit dem INSERM gemeinsam beaufsichtigten UMR-S Biomaterialien und Bioengineering.

Die Universität Haute Alsace vertritt IS2M in Zusammenarbeit mit dem CNRS.

Dieses Institut stellt keine zirkulierenden Objekte her (intravenös injiziert), sondern ist ein Kompetenzzentrum für die Untersuchung von Protein/Oberflächen- und Zell/Oberflächen-Interaktionen.

Heidelberg Universität, über das Institut für Physikalische Chemie (Biosysteme für die Diagnose).

Dieser Partner verfügt über eine einzigartige und fortschrittliche Expertise in der physikalischen Untersuchung von Blasen für den Ultraschall, stellt aber keine Materialien her.